4. Tag: Strickzeug und ein Besuch in Chester


Ganz unglaublich: Wir konnten heute Morgen zum Stricken draußen sitzen, direkt am River Dee, unter solch grandiosen Bedigungen wuchsen die Fair-Isle-Projekte schnell. Leider mussten wir unsere Arbeit unterbrechen, wenn entweder gerade die Dampfeisenbahn vorbei kam oder mutige Meschen in sehr kleinen Kajaks den wilden Fluss runter kamen! Alle zückten dann die Kameras. Ein tolles Schauspiel!


Alle sind bei Ihren Projekten sehr unterschiedlich voran gekommen. Aber das macht garnichts, die eine konnte gleich loslegen und hatte klare Vorstellungen von Mustern und Farben, andere genoßen es erst mal gründlich zu experimentieren und wieder andere planten sehr genau, notierten alles, dachten sich eigenen Musterkombinationen aus, malten sie bunt vor, dachten über Farbabfolgen nach bevor sie ans Stricken gingen. So unterschiedlich wie wir Frauen nun mal sind, kann bei diesem Workshop jede genau in ihrem Tempo arbeiten und so wie es ihr am besten liegt. Gerade das macht doch den Reiz aus!

Mittags hat uns unser lieber Busfahrer Dennis nach Chester gebracht. Er erträgt sämtliches Gelache, Gegiggel und fortlaufendes Durcheinanderschwätzen mit großer Fassung! Umfährt dabei souverän an den Straßenrändern liegende oder grasen Schafe und Lämmer, bringt uns durch die engsten Kuven und verwinkelsten Gässchen. 

Chester ist eine von Englands schönsten Städten. Wir waren alle ganz verzaubert und konnten die Gelassenheit der Stadt sehr genießen. Die Kathedrale hat es uns besonders angetan. Welche ein weitgängiger, offener und freundlicher Bau. Herrliche alte wie auch moderne Glasfenster schmücken die Räume und lassen das Licht herein. Als letztes kamen wir in den Garten der Kathedrale, die früher eine Benediktinerabtei war. Alles blüht dort und wir konnten auf hölzernen Bänken die Sonne genießen. Und natürlich hatten wir unser Strickzeug da schnell zu Hand. 

Nach einem wundervollen italienischen Abendessen brachte Dennis die Strickerinnne wieder in das Hotel nach LLangollen. Diese Uhren im Restaurant zeigten uns viele Zeiten an. Fast war es, als gäbe es hier Zeit zum Aussuchen!


Heike und ich wurden auf der Rückfahrt von diesem wundervollen Sonnenuntergang belohnt. 
Ob das Wetter morgen noch mal so schön wird?









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